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Montag, 4. März 2013

Ronal der Barbar

Deutscher Titel: Ronal der Barbar
Original Titel: Ronal Barbaren

Genre: Animation, Fanstasy
Erscheinungsjahr: 2011
Länge: ca. 89 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Kresten Vestbjerg Andersen, Thorbjørn Christoffersen, Philip Einstein Lipski
Drehbuch: Thorbjørn Christoffersen
Musik: Nicklas Schmidt

Original Synchronisation:
Anders Juul (Ronal)
Hadi Ka-Koush (Alibert)
Lærke Winther Andersen (Zandra)
Brian Lykke (Elric)
Lars Mikkelsen (Lord Volcazar)
Ole Ernst (Erzähler)



Für einen Feldzug brauch man vor allem dicke Eier - keine Muskeln.


Mit „Ronal der Barbar“ haben die kampfwütigen Muskelmänner den Weg zurück in den Film gefunden. Ob das dänische 3D-Kino so gewaltig ist, wie die Protagonisten?

Während alle Barbaren muskelbepackt und kriegslustig sind, müht sich der schmächtige Ronal schon mit kopfgroßen Steinen ab und hat kein Interesse am Plündern und Brandschatzen. Vergebens versuchen in die anderen zu ermutigen auf einen Feldzug zu gehen. Als Ronal während eines Festes Wache halten soll, greifen Orks das Lager der Barbaren an. Da er zu schwach ist das große Signalhorn zu blasen, werden die Barbaren kurzerhand überfallen und gefangen genommen. Nur Ronal wird zurück gelassen, da er keineswegs aussieht wie ein Barbar. Nachdem er von seinem sterbenden Onkel aufgefordert wird die Barbaren wieder zu befreien, macht er sich widerwillig mit dem mindertalentierten Barden Alibert auf den Weg und trifft auf so manch merkwürdige Gestalten und Personen, wie die Kriegerin Zandra und den scheinbar homosexuellen Elb Elric.

„Ronal der Barbar“ ist eine verrückte Anspielung auf bisherige Barbarenfilme mit derben Sprüchen und perversem Humor, der sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen scheint. Die Witze sind meist plump, flach und können nur hin und wieder einem zum Schmunzeln überreden. Ich musste leider oft nur darüber und nicht mitlachen. Optisch ist der Film eher unterdurchschnittlich und versucht hin und wieder durch einzelne Animationen zu beeindrucken. So kann sich grade mal das Feuer, Rauch und Nebel sehen lassen – ansonsten bleibt alles sehr minimalistisch. Deutlich ist zu erkennen, dass der Film eine komplette Parodie auf „Der Herr der Ringe“ und „Star Wars“ ist. So hat der Bösewicht Lord Volcazar eine deutliche Ähnlichkeit mit Darth Vader und Elric eine offensichtliche Darstellung von Legolas. Einmal sieht man ein grün leuchtendes Schwert, dann kopierte Statuen der Argonath, auch mal einen Ring mit Schriftzeichen-Gravur und die Stadt sieht aus wie Minas Tirith.

Sollte man Gefallen an stumpfsinnigem Humor und einfachen Animationen haben, so denke ich ist „Ronal der Barbar“ ein sehenswürdiger Film. Allerdings war mir die Mischung aus Kinderfilm und perverser Parodie zu anspruchslos. Daher bekommt der Stimmungsbarbar nur 1 ½ von 5 Punkten.





Schon gewusst…? [Achtung Spoiler!]


- Als Hommage an Brigitte Nielsen, Titelheldin des Barbarenfilmes „Red Sonja“, wurde die Amazonenkönigin ihr nachempfunden und von ihr im Original gesprochen. (Wikipedia DE)

- Die Schwerter der Orks sehen denen der Uruk-Hai’s aus HdR ähnlich.

- Der Abspann ist unter anderem eine Anspielung auf „Iron Maiden“ und „Queen“.

- Der Dämon hat Ähnlichkeit mit dem Balrok aus HdR.

- Obwohl das Blut des Onkels von Ronal fehlt kann der Dämon wiederbelebt werden.

Kommentare:

  1. OMG, das klingt nach einem "Das kann man nicht im nüchternen Zustand schauen"-Film xD

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  2. Ich stehe nicht auf perversen Humor bei Animationen nicht. Das passt, finde ich, überhaupt nicht zusammen. Also wird der wahrscheinlich NIEMALS geschaut.

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    1. Es sind ja auch keine Filmempfehlungen, die ich hier veröffentliche ^^ Ich schreibe nur lediglich Kritiken und den Film würde ich auch kein zweites Mal sehen wollen.

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  3. Der Film hört sich ja total schlecht an ^^ Hab von dem Film noch nie was gehört, aber ich bin froh, dass du darüber geschrieben hast :) Wenn der mir irgendwann begegnet, schalte ich auf was anderes um oder lege die DVD schnell wieder ins Regal :D

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    1. Solche Situationen versuche ich mit diesem Blog vorzubeugen ^^

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